Akupunktur

Akupunktur ist ein wichtiger Therapie-Schwerpunkt meiner Praxis.

Ich blicke auf 20 Jahre Akupunkturerfahrung zurück.
(Vollausbildung mit B-Diplom und Kassenzulassung)

 

Wirkung

Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Hier werden nach der Akupunktur psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone produziert. Nach neuesten Erkenntnissen fördert die Therapie über immunologische Mechanismen die Regeneration von geschädigtem Gewebe.

 

Vorteile

Die Therapie ist bei sachgemäßer Anwendung nebenwirkungsfrei. Durch sterile Einmalnadeln ist die Übertragung von Krankheiten  ausgeschlossen. Was können Sie zum Erfolg der Therapie beitragen? Achten Sie bei der Behandlung auf eine entspannte Liege- oder Sitzposition. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab und achten Sie auf das typische De Qi“-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck). Gönnen Sie dem Körper nach der Therapie Ruhe und Entspannung um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Akupunktur in Kombination mit anderen Therapieformen

Aus meiner Erfahrung hat sich folgende Kombination bei häufigen orthopädischen Krankheitsbildern, zum Beispiel chronischen Rückenschmerzen und chronischen Gelenksschmerzen bewährt:

  • Bewegung, soweit die Bewegung selbst nicht Schmerzen auslöst
  • Akupunktur
  • bei Indikation Chirotherapie
  • als Sonderform der mechanischen Therapie: Stoßwellenbehandlung

 

Über Akupunktur

Akupunktur ist eine alte Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin und ähnelt in Vielem der Vorstellung der europäischen Medizin des Mittelalters. Die mittelalterliche Kosmologie ging davon aus, dass sich die Erde aus vier Elementen zusammensetzt (Feuer, Luft, Wasser und Erde). In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Metall und Holz. In der Kosmologie besteht der Mensch aus den genannten vier Elementen, denen die vier Körpersäfte entsprechen: Gelbe Galle, schwarze Galle, Blut und Schleim. In der chinesischen Medizin gibt es neben klimatischen Faktoren wie Wind, Hitze, Feuchtigkeit und Kälte die polaren Gegensatzpaare Yin und Yang sowie Leere und Fülle.

 

Soviel zur Theorie. Diese Art der Medizin entwickelte sich zu einem Zeitpunkt als die Menschen noch wenig über Körperfunktionen wussten, ohne anatomische Vorstellungen und ohne Wissen physiologischer Zusammenhänge, zum Beispiel der Existenz des Kreislaufs, und doch ist es erstaunlich, dass wir aus diesen alten Lehren heute noch versuchen können, Krankheitszustände zu verstehen und danach zu behandeln . Es handelt sich bei den alten Formen der Medizin um Lehren auf der Basis reiner Erfahrungswissenschaft.

 

Die chinesische Medizin hat mit der Akupunktur eine Sonderstellung, da es etwas Vergleichbares in der europäischen Medizin damals nicht gab. Danach verlaufen im Körper Leitungsbahnen, genannt Meridiane. Durch Beeinflussung dieser Meridiane, hauptsächlich durch Nadelung, wird versucht das Krankheitsbild positiv zu beeinflussen. Dabei geht es bei orthopädischen Krankheitsbildern hauptsächlich darum, den sogenannten Qi - Fluss wiederherzustellen. Dieses entspricht parallel zur europäischen Medizin der Lösung von Stase, Blockaden oder wie immer man das nennen möchte. Die ergänzenden modernen Verfahren wären zum Beispiel Wärme, mechanische Therapie und Bewegung. Es ist allgemein anerkannt, dass zum Beispiel regelmäßige Bewegung positiv bei chronisch orthopädischen Krankheitsbildern wirkt, da sie Stillstand und Blockierung lösen kann. So ergänzen sich letztlich traditionelle Vorstellungen mit den Erkenntnissen der modernen Medizin.

 

Dr. Michael Baumann

Orthopädie / Ärztliche Begutachtungen

 

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